Bettdecken aus Naturmaterialien

Bettdecken aus Naturmaterialien

Bettdecken

Bettdecken gibt es heute mit verschiedenen Füllungen. Daraus die richtige Wahl zu treffen, ist nicht so einfach.

Die Bettdecken sind doch unser liebstes Teil. Wir verbringen mit ihnen mehr Zeit im Leben als mit jedem anderen Ding. Die Bettdecken sind verantwortlich, ob wir uns im Bett wohl fühlen. Viele Menschen haben Schlafprobleme. Sie können nicht einschlafen, schwitzen oder frieren im Schlaf. Die Bettdecken können dafür verantwortlich sein!

Bettdecken aus Naturmaterialien verbessern entscheidend unser Schlafklima! Chemisch hergestellte Bettdecken beeinflussen unseren Schlaf negativ. Bettdecken aus Naturmaterialien fördern positive Effekte und bringen mehr Entspannung in unseren Schlaf als synthetische Produkte.

Federdecke:

Ja, Federbetten sind auch Bettdecken aus Naturmaterialien. Aber sie sind für unser Schlafklima nicht geeignet. Die Federn lassen keine Feuchtigkeit durch. (Sonst würde das Federvieh ja nass werden.) Jeder Mensch verliert im Schlaf Flüssigkeit durch Schwitzen. Diese wird von den Bettdecken mit Federn nicht aufgenommen, sondern bleibt auf unserem Körper bzw. der Schlafkleidung. Das führt dazu, dass wir nass geschwitzt aufwachen. Weiterhin bilden Federn einen perfekten Wohnsitz für Milben. Diese winzig kleinen Krabbeltierchen können wir nicht sehen. Aber der Staub beim Aufschütteln der Bettdecken ist Milbenkot! Wenn wir diesen einatmen, ist das nicht gerade gesundheitsfördernd.

Schurwolldecke:

Bettdecken aus Naturmaterialien wie Schurwolle mit Baumwollbezug sind sehr zu empfehlen. Reine Schurwolle wird vom lebenden Schaf gewonnen. Sie ist temperaturausgleichend und bietet so im Sommer eine angenehme Kühle und im Winter hält sie wohlig warm. Schurwolle kann bis zu 33% ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen.
Der Baumwollbezug ist sehr hautfreundlich (kratzt nicht) und hat ein sehr geringes Allergiepotential.

Wildseidendecke:

Bettdecken aus Naturmaterialien wie Wildseide sind angenehm kühl und deshalb besonders für die sehr warme Jahreszeit geeignet. Wildseide wird  aus der Raupe des Eichenspinners gewonnen und ist ein reines Naturprodukt. Die Faser ist weich und zart und gleichzeitig sehr strapazierfähig. Wildseide kann bis zu 40% ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen und sorgt so für erholsamen Schlaf.

Tenceldecke:

Tencel ist eine Cellulosefaser, die aus Holz gewonnen wird. Somit sind auch diese Decken Bettdecken aus Naturmaterialien. Tencel kann bis zu 25% ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen. Sie verfügt über ein gutes Wärmespeichervermögen und hervorragende Isolationseigenschaften. Tenceldecken sind bis 60°C waschbar.

 

Schreiben Sie Ihre Erfahrungen – in welchen Bettdecken fühlen Sie sich wohl?

 

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Ein Gedanke zu „Bettdecken aus Naturmaterialien

  1. Ich schlafe fast das ganze Jahr in einer Schafschurwolldecke von RELAX. Diese hält im Winter warm und ist auch im Sommer nicht zu „dick“. Nur im Hochsommer wechsele ich zu meiner Wildseidendecke. Die ist angenehm kühl, wenn es im Schlafzimmer so warm ist.

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